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Bewährte Methoden der Körperfettmessung

„Schatz, findest du mich zu dick?“ Kaum eine Frau hat diese Frage noch nicht gestellt, und kaum ein Mann hat sie noch nicht gehört. Und jeder weiß auch, dass es darauf nur eine Antwort geben kann. Als Indikator für erfolgreiches Abnehmen kann sie daher schon einmal nicht gelten.

Aber wie kann man denn verlässlich feststellen, ob man abgenommen hat? Reicht der Blick in den Spiegel? Oder der Gang auf die Waage? Beides ist hilfreich und unentbehrlich. Aber beides für sich genommen ist nicht ausreichend.

Körperfettwaage zeigt den Fett- und Muskelanteil an

Kleine Veränderungen zeigt der Spiegel (gerade bei täglichem Blick) nicht an und die Waage misst nur den Gewichtsverlust, nicht, wie sich dieser zusammensetzt. Eine Körperfettwaage hilft da schon weiter. Statt nur das Gewicht zu messen, zeigt die Körperfettwaage auch an, wie hoch der Fett- und Muskelanteil ist (und teilweise noch zusätzliche Werte). Allerdings haben auch diese Waagen einen entscheidenden Nachteil: der Strom, der den Fettgehalt des Körpers misst, wird nur durch die Beine geleitet, der angezeigte Wert wird dann per Chip berechnet (durch Näherungswerte mit Geschlecht, Alter und Körpergröße).

Wenn jemand aber zum Beispiel sehr schlanke Beine und sehr viel Fett am Bauch hat, kommen dabei völlig falsche Werte heraus. Besser eignen sich Waagen, die sowohl an den Füßen als auch an den Händen messen. Als Beispiel hierfür sei die Omron BF 511 Körperfettwaage genannt.

Dieser Bestseller verfügt über ein Handteil, das ebenfalls mit Elektroden ausgestattet ist. So wird der Strom sowohl durch die Hände als auch durch die Füße geleitet, die Ergebnisse können so deutlich genauer angezeigt werden. Aber auch bei den besten Körperfettwaagen für den Hausgebrauch sollten Sie vorsichtig sein: die Werte stimmen nie mit den tatsächlichen Zahlen überein, sondern bilden allenfalls Näherungen.

Zuverlässigere Werte liefert der Hausarzt. Die dort verwendeten Geräte kosten allerdings auch 15.000-30.000€ – logisch, dass man mit einem Gerät für 100€ nicht die gleiche Exaktheit erwarten kann.

Ein letztes Hilfsmittel zur Körperfettmessung sei aber noch erwähnt: das gute alte Maßband. Regelmäßige Messungen des Bauchumfangs geben schnell Aufschluss darüber, ob man mit seinen Abnehm-Bemühungen erfolgreich ist oder nicht.

Die besten Ergebnisse liefert die Kombination: regelmäßige Blicke in den Spiegel (oder besser noch Fotos!), Körperfettmessungen und das Abmessen von Bauch- und Hüftumfängen helfen, beim Abnehmen auf der richtigen Spur zu bleiben. Viel Erfolg!